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Invitation

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aktuell:
*Christine Dölker + Waltraud Mittich, Post, Sept 2022
*Alphonse Walter
, Medea und das Goldene Vlies, ein Theaterstück
frei nach Euripides, Saarbrücker Schloss, Premiere, 26.10. 2022
*Herbert W. Franke, in memoriam 2022, auf dieser Website entdecken

◊ Foto: Paysage en SaarMoselle, die arge lola/regiofactum(oben); Fotos: Parkbank, Au Lac: Eva Mendgen

Essay von Herbert W. Franke

In memoriam

Herbert W. Franke war ein Pionier der Computerkunst. Er verfasste als Antwort auf meine Fragen nach der Zukunft des Bilderrahmens zwischen analog und digital einen Essay über die Wege der bildenden Kunst. Es ist mir eine Ehre, seinen Text hier zu veröffentlichen und ihm den aktuellen Post zu widmen.

Im Juli 2022, zwei Monate nach seinem 95. Geburtstag, hat Franke seine letzte Reise angetreten.

„Entdeckungsfahrten, das Eindringen in unbekanntes Terrain, bedeuteten schon immer viel mehr als den Gewinn von verwertbarem Wissen; sie sind ein Erlebnis von persönlichkeitsformender Bedeutung, und eine Facette davon ist die Konfrontation mit einer neuen, bisher nie geschauten Formenwelt.“ (Auszug aus Frankes Beitrag zum Buch ‚Leuchtende Bilder‘, 2010)

Literaturempfehlung:

‚“Der Computer  ist ein Instrument, das uns beim Denken hilft“. Ein Gespräch der Bildwelten des Wissens mit Herbert W. Franke‘, in: Bildwelten des Wissens, Kunsthistorisches Jahrbuch für Bildkritik, Band 9,2, Berlin 2013, S.124-142
Herbert W. Franke im Gespräch mit Matthias Bruhn, Judith Berganski und Felix Jäger im Oktober 2011.

Illustration:
Herbert W. Franke, Oszillogramm, 1954
Bildarchiv: space press

Blog über Grenzen, à la frontière, cross border posts ...

regiofactum notizblog, aktuell:

Grenzräume, voies de communication,
von Herbert W. Franke, who was fond of crossing borders and discovering unknown terrain as an artist as well as a scientist.

Illustration: Alain Poncelet
Fotografie: space press

Blog-Beiträge bis August 2021: https://rgfctm.blogspot.com/

Denkmalschutz: Botschaft der CECA, EGKS, ECCS

Entrée Ambassade de France, Saarbrücken, Fotografie: die arge lola/regiofactum, 2006

Sarrebrück, Deutsch-Französischer Freundschaftstag,  22.01.2022. Merci Birgit!

The former French embassy in Saarbrücken (1950-1955) is perhaps the most iconic building to represent the idealistic origins of postwar Western Europe. The building plans were signed by a French architect, Georges-Henri Pingusson, and  two architects from Saarbrücken, Hans Bert Baur and Bernhard Schultheis, to them ein Ausdruck für die gemeinsame europäische Sache / une expression architecturale européenne qui doit être recherchée pour exprimer la grandeur de l’idée de la Communauté européenne (an expression for their common task to build up Europe).
Today, the building is threatened by decay, although (or because?) it is part of the cultural and political heritage of the European Union and its forerunner, the European Community of Coal and Steel, which has started right in the middle of the Saar and Mosel triangle, read more: IN SITU

„Während heute in einer Stadt wie Straßburg ein europäisches Parlament tagt und ein zweisprachiger Fernsehsender europaweit ausstrahlt, hat sich Saarbrücken in der weiteren Folge wieder hinter die Saar zurückgezogen. Politikerinnen können derzeit auch die Frage stellen, ob es das Saarland als Einheit überhaupt noch braucht. Es wäre daher kein gutes Zeichen, wenn der leere Bau, der eigentlich eine neue Brücke über Landesgrenzen hinweg schlagen sollte, heute wie ein Berliner Grenzturm wirkt, dem die Mauer abhanden gekommen ist.“

Matthias Bruhn, Kommentar vom 9. Mai 2022